Forschung

Dissertation

„Gott alles in allem“ (1 Kor 15,28). Studien zum Gottesverständnis des Paulus im 1. Thessalonicherbrief und in der korinthischen Korrespondenz (Wissenschaftliche Monographien zum Alten und Neuen Testament; 129), Neukirchen-Vluyn 2011.

Inhaltsangabe auf der Rückseite:

In diesem Buch stellt der Verfasser dar, wie der Apostel Paulus in seinen Briefen an die Christen in Thessaloniki und Korinth über Gott gedacht und geschrieben hat. Erstaunlicherweise ist diese wichtige Frage selten und kaum so detailliert erörtert worden. Den Fachgelehrten schlägt der Autor in einer Reihe von Einzelfragen neue Lösungen vor. Die Forschungsgeschichte zu den einzelnen Themen wird genau aufbereitet, und wichtige Abschnitte der untersuchten Schreiben werden ausführlich und detailliert ausgelegt.

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Monographie zur Soteriologie des lukanischen Doppelwerks (Habilitation)

Jesus der Retter. Die Soteriologie des lukanischen Doppelwerks (Wissenschaftliche Untersuchungen zum Neuen Testament I/38), Tübingen 2017.

Inhaltsangabe auf der Rückseite:

Jesus ist Retter aller Menschen: Dies ist die grundlegende Überzeugung, die Lukas entfaltet. Der Autor stellt dar, worin das Heil in der lukanischen Konzeption besteht und wie es begründet wird. Die Vorstellung von Jesus als Retter wird dabei vor dem Hintergrund des antiken Kaiserkultes erklärt.

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Forschungsschwerpunkte

  • Hermeneutik und Methodik neutestamentlicher Exegese (besonders Semantik und narrative Analyse)
  • frühchristliches Gottesverständnis vor dem Hintergrund antiker Religion und Kultur, insbesondere des antiken Judentums und der antiken philosophischen Tradition
  • Joseph and Aseneth, Testamente der Zwölf Patriarchen
  • Christologie und Soteriologie
  • Anthropologie
  • paulinische Schriften, insbesondere Römerbrief, korinthische Korrespondenz und 1. Thessalonicherbrief
  • Auslegungs- und Forschungsgeschichte des 1. Korintherbriefes
  • Theologie des Paulus
  • Theologie des lukanischen Doppelwerks
  • Aspekte der Sozialgeschichte der paulinischen Gemeinden, insbesondere Geschlechterrollen
  • frühchristliche Prophetie in ihrem frühjüdischen und griechisch-römischen Kontext
  • Antike Philosophie, insbesondere Sokratestradition, Stoa und Kynismus sowie ihre Beziehungen zu neutestamentlichen Texten
  • soziale Erinnerung in der Antike, ihre Anwendung auf die Jesustradition und ihr Beitrag zur Identitätskonstruktion im frühen Christentum
  • Apollonius von Tyana und das Neue Testament
  • Apostolische Väter, besonders 1. Klemensbrief

 

Aktuelle Forschungsprojekte

Apollonius von Tyana – ein offenes Forschungsfeld

Apollonius von Tyana steht derzeit im Fokus meiner Forschung. Dabei interessiert mich unter Aufnahme von Erkenntnissen und der Perspektive der sozialen Erinnerungsforschung (Social Memory Theory), wie die interessengeleitete Perspektive einer Erinnerungsgemeinschaft das Bild von Apollonius geprägt hat. [mehr hierzu >]

Kollektives Gedächtnis und Identitätskonstruktion im frühen Christentum

Die Erforschung des sozialen Gedächtnisses und seines Beitrags zur Konstruktion sozialer Identität in den frühchristlichen Gemeinden ist ein aktuell besonders relevantes Forschungsgebiet. Diese Perspektive ist interdisziplinär angelegt und nimmt Einsichten aus den Sozial- und Kulturwissenschaften, aus den Geschichtswissenschaften und aus der neurologischen und psychologischen Gedächtnisforschung auf.

Ich entwickle derzeit mehrere konkrete Forschungsprojekte, die den Beitrag des kollektiven Gedächtnisses auf die Konstruktion frühchristlicher Identitäten untersuchen. In diesen Projekten gehe ich unter unterschiedlicher Perspektive auf die Paulusbriefe, das lukanische Doppelwerk und den 1. Klemensbrief ein.

 

 

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